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Brustkrebs

Symptomen des Brustkrebses – Rolle der frühen Identifizierung


Der Brustkrebs kann auch zu Hause durch einfaches Abtasten der Brust erkannt werden. Der Knoten verursacht meistens keinen Schmerz. Brustkrebs kann auch unter 30 Jahren vorkommen, so wenn man Knoten identifiziert, soll unbedingt den Arzt aufsuchen.

Auch beim Brustkrebs – wie auch bei den meisten Tumoren – ist die Feststellung wahr, dass je kleiner der zu vernichtende Tumor ist, d.h. in je früherem Stadium die Krankheit erkannt wird, desto besser ist das Ergebnis der Therapie Deshalb ist es wichtig, dass man sich so bald als möglich zum Arzt geht, wenn man Knoten in der Brust tastet!

Es ist wichtig zu betonen, dass der Brustkrebs meistens nicht schmerzt; je mehr ein Knote schmerzt, desto weniger wahrscheinlich ist, dass sein Erscheinen auf bösartigen Tumor verweist. Eben diese Schmerzlosigkeit ist es, was die Patienten irreführt und deshalb wenden sie sich nur Monaten, Jahren nach Erkennen des Knoten zum Arzt, oft nur dann, wann der Tumor eine bedeutende Größe erreicht und der Brusthaut schon Wunden hat. Es ist also ratsam, den 

 

Arzt unverzüglich aufzusuchen, wenn:

  • man in der Brust einen Knoten tastet
  • sich die Brustwarze einzieht
  • auf der Brusthaut Einziehen bemerkt wird
  • eine Alteration, wie als Ekzem auf der Brustwarze erscheint
  • die Haut der Brust  - im Vergleich zu der anderen – geschwollen, hart bzw. rot wird
  • blutige Absonderung aus der Brustwarze kommt
  • Knoten in der Achselhöhle betastet wird

In diesen Fällen muss man sich sofort zum Arzt wenden, auch wenn man Schmerzen nicht fühlt. Je früher nämlich die Behandlung beginnt, desto höher ist die Chance des Patienten für die volle Heilung. Obwohl die entscheidende Mehrheit der Krebstumoren bei älteren Menschen erscheint, kann der Brustkrebs auch unter 30 Jahren vorkommen, deshalb muss man im Falle der obigen Symptome unabhängig vom Alter zum Arzt gehen.

im Zweifelsfall wenden Sie sich sofort zum Arzt! Bereiten Sie sich auf die Fragen des Arztes vor!

Wann und auf welchem Teil der Brust haben Sie den Tumor entdeckt?

War es auf Druck sensibel?

Wie groß war es, als Sie es bemerkt haben? Ist es seitdem gewachsen?

Gab es in der Familie Brusttumor und wenn ja, welcher Typ?

Haben Sie Ihre Kinder gestillt und wie lange?

 

Krebsuntersuchung, Vorbeugung

Zur Vorbeugung des Brustkrebses werden außer der Methode der Abtastung die Mammographie-Untersuchungen empfohlen. 

 

Selbstuntersuchung der Brüste

Ab 20 Jahre ist die monatliche Selbstuntersuchung der Brüste empfehlenswert. Besonders wichtig ist die Untersuchung bei solchen Familien, in denen die Krankheit auf weiblichem Zweig (Großmutter, Mutter, Schwester) schon früher präsent war.

 

Ärztliche Kontrolle

Auch im Falle der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brüste kann man auf die periodische Untersuchung durch den Arzt nicht verzichten. Nach Empfehlung der amerikanischen Krebs Gesellschaft muss man die Untersuchung zwischen 20 und 40 Jahre mindestens alle 3 Jahre und über 40 Jahre pro Jahr durchführen lassen. Diese Empfehlungen beziehen sich auf solche Frauen, bei denen keine Faktoren bestehen, auf Grund deren sie der hohen Risikogruppe aus dem Gesichtspunkt der Entstehung des Brustkrebses gehören würden.

Im Einzelfall ist es ab 20 Jahre empfehlenswert, dass ein Facharzt jährlich einmal die Brüste untersucht. Es ist zweckmäßig, die Untersuchung im Rahmen der regelmäßigen frauenärztlichen Untersuchungen durchzuführen.

 

Mammographische Untersuchung

Mammographie wird im Allgemeinen im Alter von 30 Jahren durchgeführt. Ab 45 Jahre muss sie nach ärztlicher Empfehlung alle 3 Jahre wiederholt werden. Über 50 Jahre ist es empfehlenswert, Mammographie jährlich durchführen zu lassen.

Bei Beschwerde wird die Untersuchung jederzeit durchgeführt.

Die restlose Einhaltung der Kontrolle ist deshalb sehr wichtig, weil die Mammographie geeignet ist, auch die nicht betastbaren, d.h. kleineren Tumore zu erkennen. Und die früher gestartete Behandlung hat eine höhere Heilungsrate zur Folge.

 

Lebensweise

Essen Sie täglich 2-3-mal Gemüse und Obst, trinken Sie täglich 1,5-2 l Flüssigkeit, vermeiden Sie fettige Speisen und Alkohol, treiben Sie Sport!

 

Risikofaktoren der Entstehung des Brustkrebses

 Zum Entstehen des Brustkrebses führen zahlreiche Faktoren, diese können Ernährungsfaktoren, hormonelle Gleichgewichtstörung, sonstige Faktoren im Zusammenhang mit dem Geburt, äußere karzinogene Wirkungen, erbliche Veranlagung und gutartige Erkrankungen in der Brust sein.

 

Alter als Risikofaktor

Das Risiko des Vorkommens des Brustkrebses erhöht sich mit Erhöhung des Alters. Mehr als 80% aller Brusttumoren wird über 50 Jahre diagnostiziert. Die Erhöhung der Häufigkeit des Vorkommens beginnt aber schon nach dem 30. Lebensjahr.

 

Vorkommen in der Familie

Beobachtungen beweisen, dass das Risiko der Entstehung des Brustkrebses bei Frauen wesentlich erhöht, deren Großmutter, Mutter, Schwester Brustkrebs hatte. Noch größer ist das Risiko, wenn sich der Brustkrebs bei den Verwandten vor der Menopause entwickelt hat. In normaler Frauenpopulation ist das Risiko der Entstehung des Brustkrebses 6%. Dieses Verhältnis macht schon 9% aus, wenn der Brustkrebs bei einer Verwandten auf weiblichem Zweig diagnostiziert wurde, 16%, wenn bei zwei Verwandten und 27%, wenn drei Verwandten daran erkrankt sind.

 

Persönliche Vorgeschichte

  • Überdurchschnittlich groß ist das Risiko der Entstehung des Brustkrebses bei solchen Frauen:
  • bei denen die Menstruation in jüngerem Alter als 12 begonnen ist
  • bei denen die Menopause nach 55 Jahre eingetreten ist
  • die über 30 Jahre geboren haben
  • die niemals geboren haben
  • die hormonellen Pillen eingenommen haben.
  • das Risiko des Brustkrebses ist höher weiter bei den Frauen, bei denen die vorgenommene Mammographie-Untersuchung in der Brustgewebe Kalkablagerung zeigte aber die Existenz des Tumors nicht bewiesen wurde.

Es bedeutet ein größeres Risiko, wenn keine Tumorzellen gefunden wurden, aber gewisse noch nicht krebsige, pathologische Alteration schon.

Verfettung

Nach statistischen Analysen in breitem Spektrum kann ein Zusammenhang auch zwischen der Verfettung am Rumpf und der Häufigkeit des Brustkrebses angenommen werden.

 

Alkoholkonsum, Rauchen

Einige Daten weisen darauf hin, dass sogar der moderate Alkoholkonsum das Risiko der Entstehung des Brustkrebses auf eineinhalbfache erhöht. Viele nehmen an, dass durch das Rauchen nur Lungenkrebs verursacht wird. Dagegen aber erhöhen die im Tabakrauch befindlichen karzinogenen Materialien ins Blut geratend das Risiko für alle Krebstypen.

Deshalb wird den Frauen von Fachleuten geraten, fettarm zu essen, den Alkoholkonsum zu vermindern, das Rauchen zu vermeiden bzw. sich regelmäßig zu bewegen – so wird übrigens das Risiko der Erkrankung an allen Krebstypen vermindert.