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Eierstockkrebs

Der genaue Grund des Eierstockkrebses ist bis heute unbekannt, seine Risikofaktoren sind aber immer bekannter. Das Risiko des Eierstockkrebses ist höher bei denen, die keine Kinder haben bzw. die über 30 Jahre zuerst geboren haben. Die Tumore der Verwanden ersten Grades erhöhen auch das Risiko des Eierstockkrebses.

Welche sind die Symptome des Eierstockkrebses? Im frühen Stadium gibt es im Allgemeinen überhaupt keine Symptome, oder diese sind nicht zu charakteristisch.

In engerem Sinne werden nur die aus dem die Oberfläche des Eierstocks bedeckenden sogenannten Keimblatt stammenden Änderungen als Eierstockkrebs genannt. In den Ovarien können auch harmlose Zysten vorkommen, aber manchmal kann aus diesen Eierstockkrebs entstehen.  

In welchen Fällen ist eine detaillierte Untersuchung notwendig? Es ist begründet z.B. wenn ein Eierstock größer wurde, im Kleinbecken abnormale Gewebemasse vorhanden sein kann oder wenn man aus einem anderen Grund Eierstockkrebs verdächtigt. 

Die Behandlung des Eierstockkrebses erfolgt auf chirurgischem Weg beziehungsweise hauptsächlich mit Chemotherapie danach.  

 

Symptome des Eierstockkrebses

Ungefähr 80% der Eierstocktumore ist kein Krebs, sondern gutartiger Tumor. Diese führen auch zur Vergrößerung des Ovariums, so bedeutet das Größenwachstum in sich selbst noch keine Diagnosis. Wovon kann der Eierstockkrebs noch erkannt werden?

 

Der Eierstockkrebs verursacht in der frühen Phase seiner Entwicklung keine Symptome. Es ist die Erklärung dazu, dass der Eierstockkrebs in 70% der Fälle nur im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird, als der Tumor sich in der Bauchhöhle schon verbreitet hat. Die im mehr fortgeschrittenen Stadium auftretenden Symptome sind auch nicht spektakulär und hauptsächlich haben keine Krankheitsmerkmale. Solche Symptome sind Sattheitsgefühl im Bauch, beim Essen das ungewöhnlich früh erscheinendes Gefühl der Sattheit, sonstige Magen- und Darmbeschwerden, Schmerzen im Becken. Bei großgewachsenem Tumor oder Zerstreuung im Bauch können daneben Störungen beim Urinieren, häufiges Wasserlassen, Stuhlverstopfung und andere durch den wachsenden Tumor verursachte Drucksymptome vorkommen. Der die Zerstreuung im Bauch begleitende Flüssigkeitserguss im Bauch verursacht erhöhten Druck in der Bauchhöhle und als Folge kann Nabelbruch entstehen.

Der wachsende Eierstocktumor hat die Vergrößerung des Eierstocks zur Folge. Im Laufe der Untersuchung beim Frauenarzt kann der erhöhte Eierstock gut betastet werden. Deshalb ist es kein Zufall, dass die überwiegende Mehrheit der Eierstocktumore eben bei solcher, im Allgemeinen aus einem anderen Grund durchgeführten Frauenarzt-Untersuchung entdeckt wird. Man muss aber sofort erwähnen, dass das Betasten eines sich vergrößerten Eierstocks bei weitem nicht mit der Diagnose des Eierstockkrebses identisch ist, weil auch gutartige Tumore zur Vergrößerung des Eierstocks führen, und, wie wir schon erwähnt haben, 80% der Eierstocktumore kein Krebs sondern gutartiger Tumor ist.

 

Therapie des  Eierstockkrebses

Es ist sehr schwer, den Eierstockkrebs in frühem Stadium zu erkennen, deshalb ist die Chance des Rückfalls sehr groß, sogar trotz der chemotherapeutischen Behandlung. Was für Ergebnisse können mit den neuesten chemotherapeutischen Mitteln erreicht werden?

In allen Stadien des Eierstockkrebses spielt die chirurgische Behandlung die führende Rolle. Nach Feststellung des Krebses wird üblicherweise durch chirurgischen Einschnitt im Bauch die Gebärmutter zusammen mit den zwei Eileitern und den Eierstöcken entfernt.  Falls sich Zeichen der Zerstreuung zeigen, wird die Operation mit Entfernen des Netzes ergänzt. Im Laufe der Operation wird die ganze Bauchhöhle sorgfältig untersucht, ob ein Krebs auf der Oberfläche der molkigen Haut ist und auch die Lymphknoten werden geprüft.

Die chirurgische Lösung hat sogar in Fällen wichtige Rolle, die ins fortgeschrittene Stadium eingereiht werden, weil die Erfahrung zeigt, je mehr Tumorgewebe im Laufe der Operation entfernt werden kann, d.h. je weniger Tumorgewebe zurückbleibt, desto länger ist das Überleben der Kranken. So ist die Durchführung einer solchen entlastenden Operation sogar sehr begründet.

Die Behandlung des Eierstockkrebses ist aber mit der Operation niemals beendet. Auch die Behandlung nach der Operation (postoperative) ist notwendig, was aber in der weniger fortgeschrittener Form und in der mehr fortgeschrittener Form des Krebses verschieden sein kann. Meistens wird aber in beiden Fällen kombinierte Chemotherapie angewandt.

Da die Mehrheit der Krebse in sehr fortgeschrittener Phase entdeckt wird, kommt der Rückfall (Rezidiv) trotz der chemotherapeutischen Behandlung oft vor. Eben deshalb werden die behandelten Kranken unter strenger Kontrolle gehalten und die ärztliche Untersuchung ist oft notwendig. Neben der gewöhnlichen frauenärztlichen Untersuchung, der Ultraschall- und CT-Untersuchung kann die Erhöhung des erwähnten Tumormarker-Pegels CA-125 den Rückfall des Tumors signalisieren.

Bei Verdacht des Rückfalls kann eine neue Laparotomie notwendig sein, weil man so am sichersten den zurückgebliebenen oder rezidiven Tumor bemerken kann. Es wird aber immer seltener gemacht, weil man mit Hilfe der modernen diagnostischen Mittel auch sonst zuverlässige Information über den eventuellen Rückfall des Tumors gewinnen kann.

In den letzten Jahren wurden neue chemotherapeutische Mittel mit großem Wirkungsgrad in der Behandlung des Eierstockkrebskranken angewandt, mit denen sehr gute Ergebnisse erreicht werden.

Die Strahlenbehandlung spielt in der Behandlung der Eierstockkrebse keine große Rolle – da die Einstrahlung auf die Bauchhöhle gerichtet werden muss, wo sich die für die Strahlenwirkung sehr empfindliche Därme befinden – weil ernsthafte toxische Wirkungen auftreten können.

Leider treten auch im Falle der chemotherapeutischen Behandlung des Eierstockkrebses die gewöhnlichen schädlichen Nebenwirkungen auf.