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Lungenkrebs

Wie entsteht der Lungenkrebs? Wie bei allen Krebstypen, auch hier kann die abnormale Teilung eines Zellentyps beobachtet werden. Der Prozess dauert lange Zeit und anfangs ist mit keinen Symptomen gebunden. Unter den mit der Zeit erscheinenden charakteristischen Symptomen stehen der dauerhafte Husten, der Lufthunger, die schnaufende Atmung und zahlreiche andere Beschwerden.  

Wie kann der Lungenkrebs erkannt werden? Der Tumor kommt im Allgemeinen beim Lungenscreening ans Licht, das sowohl eine Bruströntgen Untersuchung als auch eine modernere CT Untersuchung sein kann. Die bildgebenden Untersuchungen können aber nur den Verdacht, eventuell den starken Verdacht des Lungenkrebses erwecken – eindeutige Diagnose kann nur nach der histologischen Untersuchung gegeben werden.

Für die Behandlung des Lungenkrebses gibt es mehrere Möglichkeiten. Die beste ist, wenn der Tumor nach dem frühen Erkennen auf chirurgischem Weg entfernt werden kann. Die Chance der Heilung ist dann die größte. Weiter gibt es Möglichkeit für Chemotherapie, Strahlenbehandlung und in gewissen Fällen auch für gezielte Anti-Tumorbehandlung. Wann welche Behandlungsmethode kann angewandt werden? 

 

Symptome des Lungenkrebses- welche sind die allgemeinsten Beschwerden?

Auf den Lungenkrebs können in erster Linie das dauerhafte, trockene Husten und bei Rauchern die Änderung des Charakters des Hustens aufmerksam machen. Oft vorkommendes Symptom des Lungenkrebses ist noch der blutige Auswurf, mit dem empfehlenswert ist, sofort zum Arzt zu gehen. Die sich verlängernde und an demselben Ort mehrmals zurückkommende Lungenentzündung kann ebenfalls ein Warnungssignal sein.

Für den Lungenkrebs – wie auch für die meisten Tumortype – ist auch charakteristisch, dass er im frühen Stadium fast keine Symptome verursacht. Der Lungenkrebs ist anfangs zum Beispiel deshalb nicht mit Schmerzen verbunden, weil es nur wenige Schmerzrezeptoren in der Lunge gibt.

Bei etwa ein Viertel der Kranken gibt es so bei Aufstellung der Diagnose keine Symptome. Der Lungenkrebs kommt charakteristisch bei Bruströntgenuntersuchung oder CT-untersuchung ans Licht.  

 

Verdacht des Lungenkrebses erweckende Symptome

Weil man über frühe Symptome wegen der oben beschriebenen Sachen nicht wirklich sprechen kann, lohnt sich es eher die mit der Zeit erscheinenden, eventuell auf Lungenkrebs hinweisenden, allgemein charakteristischen Symptome aufzuzählen. Die meist charakteristischen sind:

 

Dauerhaftes Husten bzw. Änderung des Charakters des Hustens (bei Rauchern)

Eine Form des Hustens ist das sogenannte trockene Husten, das nicht mit Auswurf verbunden ist. Es kann zum Beispiel auf Lungenkrebs hinweisen, hauptsächlich in dem Fall, wenn die gegen Husten allgemein angewandten Behandlungen keine Besserung mitbringen. Der Grund des Hustens ist in diesem Fall, dass der sich entwickelnde Tumor seine Umgebung irritiert, was Reflex-Husten auslöst.

Das Erscheinen des Hustens bedeutet bei stark rauchenden Personen im Allgemeinen kein neues Symptom, weil das häufige Zigarettenrauchen auch sonst die Atemwege irritiert und nach längerer Zeit dauernd bestehendes Husten auslösen kann. Bei Rauchern kann ein charakteristisches Symptom des Lungenkrebses hauptsächlich sein, wenn sich der Charakter des Hustens ändert oder wenn das Husten ernsthafter wird.

Blutiger Auswurf

Es ist auch ein allgemein charakteristisches Symptom des Brustkrebses, was dadurch ausgelöst wird, dass sich der Tumor in die Atemwege eindringt.

Die Menge des mit dem Husten herauskommenden Blutes ist variabel. Der Auswurf kann mit Blut mild gestreift sein, kann aber auch frisches, rotes Blut in großer Menge enthalten. Es hängt nicht davon ab, wieviel Blut man aushustet, man soll sofort den Arzt aufsuchen.

 

Wiederholt vorkommende Bronchien- oder Lungenentzündung

Eine einfache Lungenentzündung – auch sogar ohne jedes Symptom - kann jeder überstehen, so ist es in sich selbst noch kein Symptom des Lungenkrebses. Die hartnäckige, schwer heilende und auch nach den Behandlungen oft vorkommende Lungen- bzw. Bronchienentzündung kann aber schon auf Dasein des Lungenkrebses hinweisen.

Die einfachen, alltäglichen Lungenentzündungen werden durch Infektionen verursacht. Die Situation ist anders, wenn der Lungenkrebs Lungenentzündung verursacht. Der wachsende Tumor kann die Atemwege, d.h. die Hauptbronchien, die Bronchien und die kleineren Bronchien auch von außen zusammendrücken. Der Lungenkrebs kann auch im Inneren der Atemwege wachsen, diese verengend oder völlig abschließend.

Auf den Gebieten der Lunge, die früher durch den durch den Tumor verschlossenen Atemweg mit Luft versehen wurde, kann der Lufttausch aufhören. Es führt zu den klassischen Symptomen der Lungenentzündung (Fieber, purulenter Auswurf, Husten). Bei der durch Lungenkrebs verursachten Lungenentzündung ist also nicht eine Infektion, sondern die Verengung der Bronchien, die mit der Zeit dauerhafte – und wegen des Daseins des Tumors regelmäßig zurückkommende – Entzündung verursacht.

Die wegen Lungenkrebs entstandene Lungenentzündung kann auch 3-4 Monate bestehen, oder vergeht sogar nicht. Oder wenn sie vergeht, kommt wegen der Lage des Tumors regelmäßig am derselben Ort zurück.

 

Sich stabilisierende Brustkorbschmerzen

Bei etwa einem Viertel der Lungenkranken entstehen Schmerzen im Brustkorb, die charakteristisch dauernd dort sind und sehr unangenehm sind.

 

Sonstige, allgemeine Symptome

Weitere, ebenfalls auf Lungenkrebs hinweisende Symptome sind der Lufthunger, die schnaufende Atmung, die Heiserkeit, beziehungsweise die dauerhafte Müdigkeit, die Schwachheit, das Gefühl, das man keine Energie hat. Der Fortschritt des Lungenkrebses kann durch plötzliche Gewichtabnahme ohne jeden Grund oder oft zurückkehrende Infektionen im Atemweg begleitet werden.

 

Symptome des fortgeschrittenen Lungenkrebses mit Metastase

Im Falle eines fortgeschrittenen Lungenkrebses werden die Symptome viel mehr spezifischer, als in den früheren Phasen der Krankheit.

 

Schmerzen in den Schultern

Wegen der Verbreitung des Tumors können die Nerven nahe der Lunge unter Druck gesetzt werden. Dieser Druck verursacht charakteristisch Schmerzen in den Schultern, aber auch Arm- und Handschmerzen können entstehen.

 

Durch die Metastase des Lungenkrebses verursachte Symptome

Die durch die Metastase des Lungenkrebses verursachten Symptome hängen davon ab, welches Organ oder welche Organe durch die Metastase betroffen werden. Der Lungenkrebs bildet am meisten in der Leber, in den Knochen sowie im Hirn Metastase.

  • Der Metastase des Lungenkrebses in der Leber kann mit der Zeit die Gelbsucht der Haut und der Augen verursachen, zum Zeitpunkt des Erkennens des Lungenkrebses verursacht aber noch nicht unbedingt Symptome.
  • Die Folge der Metastase in den Knochen sind die Knochenschmerzen, am meisten in der Wirbelsäure, im Oberschenkelknochen sowie in den Rippen.
  • Der Metastase des Lungenkrebses im Gehirn kann Verstörtheit, Sichtstörungen, einseitige Schwachheit und epilepsieähnliche Krampfanfälle verursachen.

 

Die Behandlungsmöglichkeiten des Lungenkrebses

Bei Ausgestaltung der Behandlungsstrategie des Lungenkrebses müssen sowohl der Typ des Tumors, als auch das Stadium, die Größe und die Lage in Betracht gezogen werden. Das beste Ergebnis kann von dem chirurgischen Eingriff erwartet werden, es ist aber leider nicht in jedem Fall ausführbar.

 

Wie es im Kapitel Typen de Lungenkrebses auch detailliert geschrieben wurde, unterscheiden wir grundsätzlich zwei große Gruppen: den Kleinzellen- und den Nicht-Kleinzellen Lungenkrebs. Aus dem Gesichtspunkt der Behandlung ist bestimmend, zu welchem Typ die gegebene Krankheit eingereicht werden kann.

Die Teile der Behandlung können die chirurgische Therapie, die Chemotherapie, in einigen Fällen die gezielte Therapie, die Strahlentherapie, das als Ergänzung der Behandlung dienende Nährmittel und sonstige die mit der Krankheit zusammenhängenden Symptome mildernde unterstützende Behandlungen sein.

Im Besitz der Untersuchungsergebnisse entscheiden die Fachleute in zwei Fragen:

  • Kann der Tumor technisch in vollem Maße entfernt werden?
  • Machen der allgemeine Gesundheitszustand des Kranken und das Funktionieren seiner Organe die geplanten Eingriffe möglich?

Bei Ausgestaltung des Therapieplans werden in Betracht gezogen:

  • der Typ des Lungenkrebses
  • die Größe
  • die Lage des Tumors
  • das Stadium der Krankheit
  • das Alter des Kranken.

Der natürliche und berechtigte Anspruch des Krankens ist, dass er über das Wesen der vorgeschlagenen Behandlung, das erwartete Ergebnis, den Schmerz und die voraussichtlichen Folgen von seinem Arzt in verständlicher Form Auskunft erhält.

 

Chirurgische Therapie

Der chirurgische Eingriff kann das beste Ergebnis bringen – 95-97 Prozent der geheilten Lungenkrebskranken stammen von den chirurgisch Behandelten. Ein Großteil der heilbaren Kranken wird bei Lungenscreening entdeckt, deshalb ist es sehr wichtig, dass die zu der gefährdeten Altersgruppe und „Lebensstilgruppe“ gehörenden Personen mindestens jede zwei Jahre aber eher jährlich eine Lungenscreening-Station aufsuchen.

Der chirurgische Eingriff kann in der Lungenkrebstherapie nur dann angewandt werden, wenn die vorhergehenden Untersuchungen wahrscheinlich machen, dass der Tumor völlig entfernt werden kann. Es hängt von der Größe, der Lage, der Ausdehnung des Tumors und dem allgemeinen Zustand des Kranken ab. In einigen Fällen wird der Kranke wegen innerer Erkrankungen-Kontraindikationen nicht operiert, z.B. im Falle eines nicht entsprechenden Leberfunktionswertes.

Das Rauchen ist ein Hauptfaktor im Entstehen des Lungenkrebses, was auch bedeutet, dass ein Großteil der Lungenkrebskranken Raucher ist. Die Lungen dieser Kranken sind in Folge der Inanspruchnahme teilweise gedehnt und funktionieren nicht vollständig. Bei Planung der Operation muss auch beachtet werden, dass der nach der Operation verbleibende Lungenteil fähig wird, den Organismus mit Oxygen zu versehen.

Es ist wichtig, dass wenn ein rauchender Kranker schon diagnostiziert wurde und operiert werden kann, muss er mindestens drei Wochen vor der Operation das Rauchen aufhören, weil sich das Risiko der Komplikationen um die Operation damit bedeutend vermindert.

Die drei häufigsten Typen des chirurgischen Eingriffs:

  • wenn der Umfang des Tumors klein ist, kann das Entfernen durch Entfernen einer kleiner Fläche der Lungengewebe gelöst werden (sog. Segmentresektion);
  • wegen der Lage des Tumors ist in anderen Fällen das Entfernen der ganzen Lungenlappe notwendig (sog. Lobektomie)
  • wegen der Lage oder des Umfangs des Tumors kann auch das Entfernen einer Lunge im Ganzen erfolgen (sog. Pneumonektomie).

Es gibt auch andere, große Erfahrung benötigende Operationslösungen wenn der Tumor nahe der Verzweigung der Hauptbronchien liegt. Im Laufe der Operationen werden zusammen mit dem Tumor auch die Lymphknoten entfernt.

 

Strahlenbehandlung

Die Strahlenbehandlung kann eine wichtige Rolle in der Behandlung von allen Typen des Lungenkrebses spielen. Oft ergänzt sie die Operationslösung: sie kann vor der Operation (zwecks Schrumpfung des Tumors) und nach der Operation (zwecks Vernichtung der restlichen Tumorzellen) angewandt werden. Die letztere Lösung wird oft in fortgeschrittenen Stadien verordnet, um die in den Lymphknoten befindlichen eventuellen Tumorzellen zu vernichten.

Bei den nicht operierbaren Kranken kann statt der Operation die Strahlenbehandlung angewandt werden. Die Strahlenbehandlung kann zur Verminderung der durch die Metastasen verursachten Schmerzen und auch zur Stillung der aus dem Tumor stammenden Blutung angewandt werden.

Die Notwendigkeit, die Zeitdauer, die Art der Einstrahlung und die zu gebende Dosis sind solche Fragen, über deren der Strahlentherapie-Experte im Kenntnis des Zustandes des Kranken bzw. des Umfangs der Krankheit entscheidet.

Im optimalen Fall wird der Kranke nach Beendigung der Behandlung symptomfrei und beschwerdefrei, er muss aber unter laufender Kontrolle stehen. Es ist wichtig, dass im Falle des Erscheinens von neuen Symptomen (zum Beispiel Schmerzen, Erstickung, schweres Atmen) muss man den Experten sofort aufsuchen, damit er feststellt, ob die entstandene Symptome mit dem Tumor im Zusammenhang stehen oder nicht.

 

Chemotherapie, gezielte molekulare Mittel, unterstützende Behandlungen

Beim kleinzelligen Lungentumor bedeutet die Hauptbehandlung die Chemotherapie, unabhängig, ob der Kranke operiert werden kann oder nicht. Obwohl man im Moment der Aufstellung der Diagnose nicht immer wissen kann, ob der Tumor schon Metastase hat, aber weil dieser Typ des Lungenkrebses aggressiver ist, als die anderen Type, erhöht sich sehr schnell, und verbreitet sich auch auf andere Organe, ist die Bedeutung der Medikamentenbehandlung außerordentlich groß.

Falls der Tumor oder dessen Metastase im Organismus des Kranken bekannt anwesend ist, sprechen wir über heilende (kurative) Behandlung. Die vor der Operation gegebene, auf die Verminderung des Tumors – und so auch der „Radikalität“ der Operation – gerichtete Chemotherapie wird als neoadjuvante oder preoperative Behandlung genannt.

Wenn es möglich ist, bedeutet die Operation die primäre Therapie, bei meisten Fällen wird aber die Chemotherapie auch bei den nicht kleinzelligen Lungentumoren angewandt. Falls die Behandlung nach der Operation, im als tumorfrei gehaltenen Zustand erfolgt, sprechen wir über adjuvante Behandlung. Deren Ziel ist, die Erhöhung der unter dem detektierbaren (auffindbaren) Niveau befindlichen Metastasen vorzubeugen.  

Bei der Chemotherapie ist das Ziel, die Zellenteilung mit die Vermehrung des Tumors beeinflussenden Produkten – sogenannten Zytostatiken -  zu stoppen. Die im traditionellen Sinne genommenen zytostatischen Mittel wirken auf alle sich teilende Zellen, deshalb haben sie viele Nebenwirkungen. Aus ärztlicher Sicht ist die Nebenwirkung auf die blutbildenden Organe die wichtigste – durch Hemmung der Teilung wird auch die Vermehrung der blutbildenden Organe langsamer und Anämie, Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen erdenverursacht. Auf dem Gebiet der Onkologie in den letzten Jahren erfolgte eine riesige Verbesserung bezüglich der unterstützenden Behandlung, so können diese Symptome mit Medikamenten immer besser behandelt werden. Zur Eliminierung der sonstigen Nebenwirkungen – Nierenversagen, Appetitlosigkeit, Nervenentzündung, metallischer Geschmack, Übelkeit – stehen auch immer mehr effektive Produkte zur Verfügung.

Es ist wichtig zu wissen, dass die chemotherapeutische Sensibilität der einzelnen Tumortypen verschieden ist. Die in den 80-er Jahren entwickelten Medikamente haben den ersten Durchbruch in der Chemotherapie der Lungentumore gebracht, aber diese konnten wegen der Nebenwirkungen in größeren Dosen nicht angewandt werden. Die 90-er Jahre waren die Periode der Entwicklung dieser Produkte, die sowohl aus dem Gesichtspunkt der Nebenwirkungen, als auch der Wirkungen die Behandlungen günstig beeinflusst haben und so haben immer positivere Ergebnisse gebracht.

Einen neueren Durchbruch bedeuten die gezielten molekularen Mittel. In einigen Fällen gibt es schon heute die Möglichkeit – nach entsprechenden genetischen Untersuchungen – auch für eine auf die Person, beziehungsweise auf den gegebenen Lungenkrebs spezialisierte gezielte Behandlung. Damit können bei einem Teil der Lungenkranken bedeutende Ergebnisse erreicht werden. Bei den Kranken, bei denen die Tumorzellen eine Art spezifischer Eiweiß – ein Wachstumsfaktorrezeptor mit dem Namen EGFR  - produzieren, kann das gezielte molekulare Mittel außerordentlich effektiv sein.

Dieses Produkt wirkt im Gegenteil zu den traditionalen chemotherapeutischen Mitteln auf mehreren Punkten, hemmt die Teilung der Tumorzelle, die Metastasenbildung, die Vaskularisation des Tumors, dadurch die Ernährung und den weiteren Wachstum des Tumors. Diese Therapie kann nur bei einem Teil der nicht-Kleinzellen-Tumoren angewandt werden und auch hier nicht als primäre Behandlung, sondern als Ergänzung der traditionellen Behandlungen. Forschungen werden auch weiterhin durchgeführt, um so genau wie möglich festzustellen, bei welcher Krankheitsgruppe das Mittel eindeutig Ergebnisse bringt.

Nach der derzeitigen Regelung kann diese Medikamentenbehandlung bei den Kranken angewandt werden, die eine chemotherapeutische Behandlung bereits überstanden haben und der Tumor beginnt, wieder zu wachsen. In diesem Fall kann von einer neueren traditionellen cythotoxischer Behandlung schon weniger Ergebnis erwartet werden, als zum ersten Mal. Ein Teil der Kranken verschließt sich auch von einer weiteren belastenden Therapie, er empfängt aber eine bequem anwendbare, keine Krankenhausbehandlung beanspruchende, die Lebensqualität verbessernde Tablettenbehandlung gerne.

Mit Rücksicht darauf, dass das Medikament die Funktion der gesunden Zellen kaum beeinflusst, muss man mit den Nebenwirkungen der chemotherapeutischen Mitteln kaum rechnen – Haarausfall, Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen, daraus stammende Infektion, Schwachheit, Anämie  kommen nicht oder nur sehr selten vor. Die häufigsten Nebenwirkungen dieser Behandlung sind die Effloreszenz und der Durchfall, die aber gut im Zaum gehalten werden können.