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Pankreaskrebs

Der Pankreaskrebs entwickelt sich hauptsächlich bei älteren Personen aber er kommt auch bei 30-jährigen vor. Der Pankreaskrebs wird größtenteils auch heute im späten, fortgeschrittenen Zustand entdeckt; die Hauptursache dafür ist, dass das Pankreas – wegen seiner verborgenen Lage – schwer zugänglich für die Untersuchungen ist. 

Die Symptome des Pankreaskrebses melden sich im Allgemeinen im fortgeschrittenen Stadium. Die Symptome sind in Abhängigkeit der Ausgangslage des Krebses unterschiedlich.

Wie wird vom Arzt festgestellt, dass ein Pankreaskrebs entstanden ist? Es ist auch dann schwer, wenn der Verdacht einer Tumorkrankheit bereits besteht. Zur Diagnose des Pankreaskrebses sind unter anderem laboratorische, Ultraschall-, Röntgen und computertomographische (CT) Untersuchungen notwendig.  

Für die Heilung des Pankreaskrebses besteht die Chance, wenn er im frühesten Stadium erkannt wird. Im ein Fünftel der Fälle kann die Operation durchgeführt werden, was Hoffnung auf die Heilung geben kann.

Das Risiko des Pankreaskrebses wird durch das Rauchen, den maßlose Alkoholkonsum und nach einigen Forschungen auch den fettreichen Speiseplan erhöht.  

 

 

Symptomen des Pankreaskrebses

 Der Pankreaskrebs kann leider nur selten im frühen Stadium erkannt werden – die Symptome melden sich nur, wenn der Tumor schon im fortgeschrittenen Stadium ist. Welche sind die häufigsten Zeichen, die auf Pankreaskrebs hinweisen?

Der Pankreaskrebs ist eine bösartige, in der frühen Periode fast nicht oder nur außerordentlich schwer erkennbare Erkrankung, er verursacht nämlich Symptome meistens nur dann, wenn der Tumor schon ziemlich in fortgeschrittenem Stadium ist.

Die häufigsten Symptomen sind: großer Appetitverlust, Abmagerung, schlechter Zustand, Übelkeit, Durchfall. Diese alle sind aber solche Symptomen, die auch im Falle von Tumorerkrankungen anderer Organe vorkommen können.

Die Symptome sind in Abhängigkeit der Ausgangslage des Krebses unterschiedlich. Wie schon erwähnt, gestaltet sich die Mehrheit der Pankreaskrebse (70%) aus dem Kopfteil des Pankreases. Diese machen sich meistens aufmerksam, dass sie im Laufe ihres Wachstums das Ausgansrohr des Pankreases und auch den in der Nachbarschaft gelegenen gemeinsamen Gallengang abschließen. Dadurch verursachen sie Gelbsucht und Verdauungsstörungen, weil weder der Verdauungsenzyme enthaltene Pankreassaft noch die Galle wegen des Verschlusses in den Dünndarm geraten können. Die Haut und der Augenweiß des Patienten werden gelblich und der Urin wird dunkel, d.h. bei ihm entwickeln sich die Symptome der Gelbsucht.

Die aus dem Körper und aus dem Schwanzteil des Pankreases ausgehenden Krebse verursachen keinen solchen Verschluss, so gestaltet sich keine Gelbsucht bei diesen Patienten. Bei Tumoren mit solcher Lage treten im oberen Teil des Bauchs erscheinende und in den Rücken strahlende Krampfschmerzen auf, weil der Krebs die in seiner Umgebung liegenden größeren, wichtigeren Nervenknoten infiltriert.

Außer den obigen Symptomen entstehen bei allen Pankreaskrebstypen – unabhängig von der Lage – große Appetitslosigkeit und Gewichtsverlust, schneller körperlicher Verfall. Diese sind aber gewöhnlich späte, im sehr fortgeschrittenen Stadium des Krebses auftretende Symptome.

Für den Pankreaskrebs ist die Veranlagung auf schnelle Verbreitung. Durch die Lymphgefäße verbreitet sich er sehr früh auf die Lymphknoten in der Umgebung (regional), aber auch die unmittelbare Krebs-Infiltrierung der benachbarten Organe kommt oft vor. Auch der Einbruch der Krebszellen in die Blutader und das Erreichen der weit gelegenen Organe durch den Blutstrom erfolgt früh. Durch die Verbreitung durch Blutstrom können sich Metastasen gestalten, in erster Linie in der Leber, in den Lungen, in den Knochen aber auch in anderen Organen. 

Therapie des Pankreaskrebses

 Wann gibt es eine Chance für die Heilung des Pankreaskrebses? Was für Möglichkeiten sind, wenn die Krankheit nur später erkannt wird? Wie wird der chirurgische Eingriff durchgeführt?

Nach Feststellung der Diagnose, der Extension, des Stadiums des Krebses erfolgt die Erwägung, was für eine Therapie im gegebenen Fall angewandt werden kann. Es wird durch zahlreiche Faktoren: die Lage, die Größe, die Extension, den Typ des Krebses, den Alter, den allgemeine Gesundheitszustand des Patienten beeinflusst.

Für die Heilung des Pankreaskrebses gibt es nur eine Chance, wenn er im frühesten Stadium – bevor die Expansion beginnt – entdeckt wird. In Mehrheit der Fälle (etwa 80%) wird der Pankreaskrebs entdeckt, wenn die Operation, die mit der Hoffnung der Heilung verheißt, nicht mehr gemacht werden kann. Die einzige Möglichkeit für das Erreichen des verhältnismäßig längeren Überlebens ist die chirurgische Entfernung des kanzerös infiltrierten Teiles. Mit Rücksicht darauf, dass sich die Mehrheit des Pankreaskrebses im Pankreaskopf befindet, der zum Duodenum nahe liegt, erfolgt die Entfernung des kanzerösen Pankreasteiles in der Mehrheit der Fälle zusammen mit der Entfernung des Anfangsabschnitts des Dünndarms, des Duodenums.

Es kommt auch vor, dass das kanzeröse Pankreas nicht mehr entfernt werden kann, wegen des ausgedehnten Zusammenwachsens mit der Umgebung. Chirurgischer Eingriff kann aber oft auch in diesem Fall erfolgen, wenn z.B. die krebsige Wucherung den Gallengang abschließt und Gelbsucht verursacht. In diesem Fall wird chirurgisch eine Verbindung zwischen dem Gallengang und dem Dünndarm hergestellt, die die Galle statt des verschlossenen Gallengangs in den Darm führt. Manchmal wird die durch Verschluss verursachte Gelbsucht nicht mit einer solchen – ziemlich großen Eingriff bedeutenden – Operation gelöst, sondern man legt durch einen kleineren Schnitt oder endoskopisch ein Kunststoffrohr hinein, das den Gallenabfluss sichert.

Manchmal wird in der Hoffnung der Verbesserung der chirurgischen Behandlung auch Strahlung im Interesse der Vernichtung der bei der Operation zurückgebliebenen Tumorzellen angewandt. Daneben kann die Einstrahlung durch Verminderung, Zusammenschrumpfen des Umfangs des Tumors die Verdauungsprobleme im Zusammenhang mit der Einengung, Verschluss der Gallengänge oder sogar des Duodenums lindern.

Als ergänzende Behandlung wird – in der Hoffnung der Erhöhung der Überlebenszeit – auch chemotherapeutische Behandlung bei den Kranken angewandt. In diesem Fall werden mehrere Antitumor-Medikamente kombiniert angewandt. Auch die Anwendung der biologischen bzw. Immuntherapie wird versucht. Diese Behandlungsmethode wurde aber nur selten zum routinemäßigen Verfahren in der Behandlung der Pankreaskrebse.

Bei bedeutendem Anteil der Pankreaskrebskranken bedeutet ein früh entstehendes, schweres Problem der Magenschmerz, der auch in den Rücken hinausstrahlt und nicht leicht gelindert werden kann, dessen Hauptgrund ist, dass der Pankreaskrebs früh die in der unmittelbaren Nachbarschaft befindlichen Nervenknoten infiltriert. Deshalb bilden die Eingriffe für die Beseitigung und Linderung des Schmerzes ein bedeutender Teil der Behandlung der Patienten. Es besteht aus Dosierung von über Mund einnehmbaren, stark schmerzstillenden Tabletten und von systematischen Narkosemitteln mit allgemeiner Wirkung. Daneben kann die Imprägnierung der kanzerös infiltrierten Nervenknoten mit Betäubungsmitteln zum Zwecke der Blockierung der Schmerzführung notwendig sein. Aus demselben Zweck kann Einstrahlungsbehandlung angewandt werden, es kann aber auch notwendig sein, dass man in den Raum um den Rückenmark ein Katheter einlegt, durch den die sehr wirksamen schmerzstillenden Mittel kontinuierlich dosiert werden können.

Alle in der Behandlung des Pankreaskrebses angewandten Heilmethoden bedeuten für den auch sonst im schlechten Zustand befindlichen Kranken eine sehr ernsthafte Belastung. Nach der schweren Operation benötigen die Patienten für eine bestimmte Zeit künstliche Ernährung, die durch in die Vene eingebundene Infusionen oder spezielle Ernährungssonde erfolgt. Bei den von der Operation genesenden Patienten muss die Ernährung auch weiterhin nach streng festgelegtem Speiseplan erfolgen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Arzt, dem Patienten und den Familienmitgliedern ist notwendig dazu, dass man die richtige und ausreichende Ernährung  des appetitlosen, in schlechtem Zustand befindlichen Kranken sichert und die weitere Entkräftung und den Gewichtsverlust behindert. Der letztere Fall bedroht noch mehr, wenn der Kranke auch Strahlen- oder chemotherapeutische Behandlung erhalten hat, weil deren schädlichen Nebenwirkungen unter anderem der Appetitverlust, die Übelkeit und das Erbrechen sind.

In den führenden Krebsinstituten der Welt gibt es große Anstrengungen, um erfolgreichere Behandlungsmethoden, und die Lebensqualität der Pankreaskrebskranken verbessernde Verfahren und Medikamente zu entwickeln.