• slide1now.png
  • slide2nowat.png
  • slide3nowat.png
  • slide4now.png
  • slide5nowat.png
  • slide6now.png

Speiseröhrenkrebs

Speiseröhrenkrebs – im Speiserohr können sowohl gut- als auch bösartige Tumore vorkommen.

Etwa 70 Prozent der gutartigen Änderungen machen die sog. Leiomyome (Glatter Muskel Tumore) aus. Die kleinere Tumore müssen im Allgemeinen gefolgt, die größere chirurgisch entfernt werden.

Seltener kommen polypenartige Auswuchse und Cysten-Mutationen vor, die gleichfalls gefolgt, im Falle des Wachstums entfernt werden müssen.

Vorkommen der bösartigen Speiseröhrentumore: 2,5-5 Fälle/100 000 Personen.

Der Speiseröhrenkrebs kann auf Grund seiner Histologie Plattenepithelkarzinom und Adenokarzinom sein. Die Zahl der Plattenepithelkarzinome zeigt in den letzten Jahren eine sinkende Tendenz.

Speiseröhrenkrebs – Vorkommen der bösartigen Speiseröhrentumore 2,5-5 Fälle/100 000 Personen.

Der Speiseröhrenkrebs kann auf Grund seiner Histologie Plattenepithelkarzinom und Adenokarzinom sein. Die Zahl der Plattenepithelkarzinome zeigt in den letzten Jahren eine sinkende Tendenz.

Risikofaktoren sind: Rauchen, Alkoholkonsum, Konsum von Schleimhaut-Irritation verursachenden Materialien (z.B. heiße Speisen, sehr säurehaltige Materialien), Konsum von karzinogenen Materialien (z.B. geräucherte Speisen), Vitamin- und Spurenelemente Mangelzustand.

In erster Linie geht es um eine Änderung, die das obere, seltener das mittlere Drittel der Speiseröhre berührt.

Die Höhe der Zahl der Adenokarzinomen zeigt eine Erhöhung in den letzten Jahren. Es ist eine Krankheit, die das untere Drittel, seltener das mittlere Drittel berührt.

Risikofaktoren sind: Verfettung, Konsum von fetten Speisen, ballaststoffarme Ernährung, die Krankheit Gastro-oesophagealis Reflux und die auf dem Boden dieser sich entwickelnde Schleimhautänderung, das Erscheinen der sog. Barrett Metaplasia.

Symptomen des Speiseröhrenkrebs (sog. Alarmsymptomen) können sein: schweres Schlucken, schmerzhaftes Schlucken, Gewichtabnahme, Bluterbrechen, Blut im Speichel, schwarzer Stuhl (Meläne), schweres Atmen, Heiserkeit.

Seltener vorkommende sog. paraneoplasische Symptome können sein: Verminderung der Lidspalte, Augapfel-Einsinken, Knochen- und Gelenkschmerzen, mehrfache Hornhäute, nichtspezifische, mit Hormonüberproduktion verbundene Symptome, Venenentzündungen, mit hohem Serum Kalziumpegel verbundene Symptome.

Behandlung des Speiseröhrenkrebses – die Behandlung der gutartigen Tumore benötigt über einem gewissen Ausmaß chirurgische Verfahren (z.B. Enukleation).

Krebsvorhergehende Zustände, kleine kanzeröse Änderungen im frühen Stadium können im Allgemeinen mit therapeutischen endoskopischen Eingriffen geheilt werden: endoskopisches Schleimhaut-Entfernen, fotodynamische (Lichtbehandlung nach Eingabe eines lichtempfindlichen Materials) Behandlung, Argon-Plasma oder Laser Schleimhautbrand.

Leider erfolgt die Entdeckung der Speiseröhrentumore im Allgemeinen in einem späten Spätstadium. In diesem Fall kann das chirurgische Speiseröhrenentfernen mit Strahlentherapie und Chemotherapie kombiniert notwendig sein.

Falls diese nicht mehr ein entsprechendes Ergebnis bringen können oder ihre Ausführung ärztlich kontraindiziert ist, so kommen palliazische (Überbrückungs-) Lösungen in Frage (Einlegen von selbstdehnenden Metallkörpern, elektrokauterische Tumorzerstörung, fotodynamische oder Laser Tumorzerstörung).

Ziel dieser Eingriffe ist, für den Kranken die Möglichkeit des Schluckens und dadurch der Ernährung vorübergehend zu sichern.

Falls diese Methoden unwirksam sind, so kann die Einlage von sog. perkutan endoskopische/ultraschallgeführte Gastrostoma (PEG bzw. PSG) in Frage kommen – es ist ein in den Magen eingelegtes kleines Rohr, durch das die Ernährung gesichert wird.